Literatur à la Carte - Eine Räuberballade

Beginn: 19.00 Uhr - Literatur à la Carte mit Annegret Held

30. Oktober 2020
Beginn: 19.00 Uhr

Eintrittskarten: 43,00 € pro Person
inkl. Lesung, Aperitif, Amuse-Bouche und 3-Gang-Menü

 

Der fulminante neue Roman von Annegret Helds Westerwald-Chronik!

In ihrem dritten großen Westerwald-Roman nimmt Annegret Held uns mit ins späte 18. Jahrhundert, in dem brutale Räuberbanden die gesamte Region in Angst und Schrecken versetzen. Mitreißend, klug und höchst unterhaltsam erzählt sie von Hannes, einem aufstrebenden Möchtegern-Räuber, von seinem frommen und zunehmend verzweifelten Vater Wilhelm, von der mannstollen Magd Gertraud und von all den anderen Scholmerbachern, die dem harten Dorfleben tapfer die Stirn bieten. Großartige Heimatliteratur!

 

Ihr Menü für diesen Abend:

Dippekuche

 

Räucherlachs
Rösti / Sahne-Meerrettich / Salatblüte

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Tranchen vom Westerwälder Hirschrücken
Rahmwirsingsäckchen / Kartoffelkrapfen / Portweinjus

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Mousse au Chocolat
gelierte Kirschen / Sahnetupfer

 

 

Die Autorin Annegret Held machte ab 1982 eine Ausbildung zur Polizistin und arbeitete anschließend drei Jahre lang in Darmstadt und Frankfurt am Main als Polizeihauptwachtmeisterin im   Streifendienst. Ab 1987 studierte sie Ethnologie und Kunstgeschichte. Danach übte sie verschiedene Tätigkeiten aus, u. a. als Sekretärin in einer Anwaltskanzlei und Hilfskraft im Pflegebereich und als Luftsicherheitsassistentin im Bereich der Fluggastkontrolle. Sie lebt heute als freie Schriftstellerin in Frankfurt am Main.  

Annegret Held schreibt Romane, die sowohl  städtische wie auch ländlich-provinziellen Gegenwart schildern. In Am Aschermittwoch ist alles vorbei von 1997  wird das karnevalistische Treiben in einem katholisch geprägten Westerwald-Dorf geschildert, in Die Baumfresserin die Fabrik des Kistenfranz mit all seinen Kistenweibern in selbigem Dorf.   Ihr Buch Meine Nachtgestalten bildete die Vorlage für den Film Die Polizistin von Andreas Dresen und Laila Stieler, der 2001 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Ihr Romane Das Zimmermädchen  wie auch Die letzten Dinge wurden  für das ZDF als verfilmt.   Mit dem Buch Apollonia beginnt eine Reihe historischer Romane, die sich mit dem fiktiven Ort Scholmerbach beschäftigt, und anknüpfen an ihren Westerwaldroman „Die Baumfresserin“.

Sie erhielt den Preis der Berliner Akademie in der Sparte Literatur, den Koblenzer Literaturpreis, sowie den Glaserförderpreis in Mainz und ein Stipendium im Ledighouse New York. Annegret Held ist Mitglied der Schriftstellervereinigung P.E.N.