Udo Triesch und Leonhard Wagner informieren zum Thema Steuern

Ein Limburger Interview im DOM-Hotel: Anette in Concas im Gespräch mit Udo Triesch und Leonhard Wagner, zwei geschäftsführenden Gesellschaftern aus der MNT GRUPPE.

Frage: MNT ist eine überregional tätige Unternehmensgruppe. Wo liegen Ihre Schwerpunkte?

Im interdisziplinären Ansatz, denn wir liefern unserem Mandanten sozusagen alles aus einer Hand: Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung und Unternehmensberatung. Wir helfen bei der Existenzgründung und Nachfolgeaquisition, aber auch als Managementberater und bei der Restrukturierung. Für ganz spezielle Bereiche wie zum Beispiel die Ärzteberatung haben wir ebenfalls Experten.

Beraten Sie nur Unternehmen?

Aber nein! Zu unseren Kunden zählen genauso Privatleute, Stiftungen, Vereine und Verbände, aber auch kommunale, kirchliche und gemeinnützige Organisationen.

Wie viele Mitarbeiter hat die MNT GRUPPE?

Rund 160 Mitarbeiter, darunter 15 Auszubildende.

Wer einen Blick in das ehemalige Pallottiner-Gelände wirft, staunt über die Größe des Neubaus. Warum investieren Sie so hoch?

Wir denken an die Zukunft: Uns ist es sehr wichtig, den Mitarbeitern attraktive Arbeitsplätze und den Mandanten ein angenehmes Umfeld zu bieten. Nach 40 Jahren müssten unsere beiden Standorte in Limburg modernisiert und erweitert werden. Nicht nur im baulichen Bereich, sondern auch in der digitalen Kommunikation. Glasfaser-Breitbandtechnik statt Kabel also. Da macht ein Neubau Sinn. Unser neuer Standort umfasst rund 3200 Quadratmeter. Das sind 1000 Quadratmeter mehr als vorher und wir haben dadurch noch Reserveflächen. Wir haben in der Domstadt investiert, weil wir genau da arbeiten wollen, wo die Menschen leben!

Wann ziehen Sie um?

Wir sind gerade dabei. Ab kommenden Montag, 9. Oktober, finden Sie uns im Neubau auf dem Pallottinergelände in der Bruder-Kremer-Straße 6. Die Standorte in Frankfurt und Montabaur bleiben.

Gibt es nicht nur bauliche, sondern auch inhaltliche Zukunftsplanungen?

Da sich die Rahmenbedingungen immer wieder ändern - beispielsweise durch die Digitalisierung, ändern sich auch Inhalte.   Die Beratung wird künftig noch an Bedeutung gewinnen.

Unmotivierte Mitarbeiter sind ein Problem unserer Zeit. Was tun Sie, damit sich Ihre Mitarbeiter mit dem Unternehmen identifizieren?

Nur wer mit Freude an die Arbeit geht, kann einen guten Job machen! Wir arbeiten täglich an einem guten Miteinander und bringen unseren Mitarbeitern Wertschätzung entgegen. Zudem bieten wir ihnen Fortbildungen und unterstützen sie mit Sprach- und Fitnesskursen. Viele von uns nehmen übrigens am JP Morgan- und am Weton-Benefit-Lauf teil.

Sie werben mit Exzellenz, Empathie, Engagement und Effizienz. Was bedeutet das?

Mit diesen Worten haben wir unsere Werteprofile definiert. Das bedeutet für uns, mit offenen Augen und Ohren durch die Welt zu gehen und die Probleme der Mandanten wie eigene Probleme zu betrachten; Vertrauen aufzubauen, Verantwortung zu übernehmen, Erfahrungen mit neuen Erkenntnissen zu verknüpfen sowie Lösungen zu erarbeiten. Und dabei niemals zu vergessen, dass es im Arbeitsleben ein bisschen wie im Fußball ist: Stürmer und Mittelfeld müssen immer zusammenarbeiten. Es kommt auf das Team an!

Was ist momentan für Privatleute und Unternehmen das spannendste Steuer-Thema?

Die umstrittene Erbschaftssteuerreform!

Mal von Verbraucherseite gedacht. Warum könnte sich für Privatleute der Gang zum Steuerberater lohnen?

Natürlich können auch Steuerprogramme Daten berechnen und Zahlen einsetzen. Wir können aber viel mehr: Nämlich die Gesetze anwenden, interpretieren und Gestaltungsmöglichkeiten finden. Wir haben oft noch Alternativen im Ärmel! Wir sind gerne für unsere Mandanten da!